Montag, 17. Februar 2014

Sieben Fragen an Elke Maria Koßmann, EMK-Gästetafel, Catering Sophiensaele

Das Festival rückt näher. Vorfreude oder Schweißausbruch?

Eindeutig Vorfreude!

Bitte bewerten Sie Ihren Festival-Einsatz der vergangenen Jahre auf einer Stressskala von 1 bis 10 (wobei 1 für ein Wellness-Schokoladenbad steht, 10 für einen Schützengrabeneinsatz bei Vollbeschuss).

4, auf keinen Fall Schützengraben! Ich finde, das Ganze hat auch etwas von einer Theaterproduktion: Man bekommt den Auftrag und muss erst mal planen und überlegen, was man will und kann. Dann muss man versuchen, alles mit den gegebenen Mitteln umzusetzen.

Wie viele Hände und Füße (die eigenen ausgenommen) gilt es als Caterer während des  Festivals  zu koordinieren? (Angabe bitte in Extremitäten)

Unterschiedlich. In der Küche sind es jeweils 6 Hände (eingesetzte Maschinen ausgenommen). Beim Catering am Abend zwischen 4 und 6 – mal sehen.

Wie wird man den Ansprüchen so vieler unterschiedlicher Besucher gerecht?

Das ist der heikelste Punkt und nicht kalkulierbar. Ich kann es nur so machen, wie ich es gerne hätte und hoffe, dass es möglichst vielen Menschen auch gefällt. Gute Ausgangsprodukte sind mir sehr wichtig und dass auch diejenigen etwas Leckeres finden, die sich vegetarisch ernähren wollen.


Elke Maria Koßmann (Foto: Eberhard J. Schorr)

Was wäre (nach Ihrem Ermessen) aus Catering-Sicht das denkbar schlimmste Szenario während des Festivals?

Hm – ein Stromausfall hätte nur Auswirkungen auf den Betrieb der Kaffeemaschine. Jetzt frage ich mich was wohl schlimmer wäre: Das keiner mein Essen mag oder dass es in Nullkommanichts aufgegessen wäre …

Was wäre (nach ihrem Ermessen) aus nicht- Catering-Sicht das denkbar schlimmste Szenario während des Festivals? 

Das Schlimmste wäre auch hier, dass keine Zuschauer kämen. Aber das ist nicht zu erwarten! Na ja, so ein Festival erfordert von allen Beteiligten überirdisch hohen Einsatz und kostet viel Kraft. Ich hoffe, dass alles gut klappt und neben der Arbeit auch viel Spaß macht.

Empfinden Sie, dass Ihre Arbeit und die Ihres Teams während und nach dem Festival entsprechend gewürdigt werden?

Auf jeden Fall!

Was war Ihr schönstes Erlebnis während der vergangenen Festivaljahre?

Im Theater ist jeder und jede Einzelne unendlich wichtig, alle haben ihre spezielle Aufgabe. Und wenn es dann läuft, entsteht für mich immer das wunderbare Gefühl, etwas gemeinsam zu stemmen. Darauf freue ich mich auch diesmal.

//mp

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