Donnerstag, 20. Februar 2014

Schnaps im Pokal


Goldene Elf, Die 
Wortart: Substantiv, feminin
Worttrennung: Gol | de | ne  |  Elf
Die Goldene Elf bezeichnet ein Variante des ungarischen Nationalgetränks Pálinka (s. Obstbrand, der). Anders als der herkömmliche Pálinka wird Die Goldene Elf nicht aus Obst, sondern aus der schärfsten ungarischen Paprika gebrannt, und gilt unter Ungarn-Kennern und Gourmets als Delikatesse. Traditionell wird der Paprika-Pálinka zu allen Gelegenheiten gereicht, besonders zu festlichen Feier- und Trauergelegenheiten. Außerdem ist er beliebt, um niedergeschlagenen Freunden Mut zu machen. Branntweinforscher attestieren der Goldenen Elf auch eine nationalpatriotische Komponente durch die Verwendung der Paprika, die eine zentrale Rolle in der ungarischen Küche und Kultur einnimmt.

Die Goldene Elf wird nur in ausgesuchten Gourmetrestaurants serviert. Dabei bekommt der Gast eine Replik des Fußballweltmeisterschaftspokals von 1954 serviert, die mit dem scharfen Paprikaschnaps gefüllt ist.  Die Brauerei Sennecke& Bloch hält das Patent am Paprika-Pálinka. Seit 2010 ist die Herstellung von bis zu 86 Liter Pálinka mit fünfzig Volumenprozent genehmigungspflichtig und von der Branntweinsteuer befreit. Die Goldene Elf wird also zunehmend auch außerhalb von Ungarn konsumiert und genossen.
//ar


Die Goldene Elf
Ohnmacht unterm Holunderblütenstrauch – Eine Werbeeinlage
Donnerstag, 23 Uhr
Sophiensaele Festsaal

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