*Also am Anfang war‘s ja noch ganz stylish mit den Kostümen und den
Videos. //Das war so 80er Jahre Sience-Fiction Film, aber dann: Zu viel
geredet. //Dann haben die so komische Vermischungen gemacht. Realität und
Cyber-Space. Und auch noch auf Englisch. //Die hatten Mikroports und
immer, wenn die sich umarmt haben, hat‘s so ne Rückkopplung ergeben, das
war, glaub ich, ungewollt. Aber eigentlich geil. //Und Gedankenstimmen
find ich auch immer richtig gut. //Das ist alles völlig außer Kontrolle
geraten. //Die haben sich da voll reingesteigert und fanden das Publikum
merkwürdig. //Why are you staring at me? //Dabei konnten die uns gar nicht
sehen. //Die konnten uns schon sehen, aber nicht in Kontakt mit uns treten. //Semipermeable vierte Wand. //fs
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Montag, 24. Februar 2014
Sonntag, 23. Februar 2014
I'm just a little girl caught in the middle
Kasia Wolinska | Hi Mary
Mary sagt nett „Hi!“ Das ist voll schön, weil man bei Mary alles machen kann, was man halt so gerne macht. Kleine dufte Törtchen essen. Fotoalbum gucken. Auf einer Matratze lungern. Herzkissen auf der Brust zerdrücken. Mary sieht auch hübsch aus, erst in ihrem Löwengesichtspulli, dann in königsblauem Badeanzug und Trainingshose. Lustig, dass sie ihren angezogenen Popo in einer Wanne nass macht. Süß, wie sie so heartbroken säuselt. Es riecht fein nach Seife, weil überall Fußbäder rumstehen, in die man seine Zehen hängen darf. Schuhe musste man eh ausziehen. Nett bei Mary. Mhm.
Mary sagt nett „Hi!“ Das ist voll schön, weil man bei Mary alles machen kann, was man halt so gerne macht. Kleine dufte Törtchen essen. Fotoalbum gucken. Auf einer Matratze lungern. Herzkissen auf der Brust zerdrücken. Mary sieht auch hübsch aus, erst in ihrem Löwengesichtspulli, dann in königsblauem Badeanzug und Trainingshose. Lustig, dass sie ihren angezogenen Popo in einer Wanne nass macht. Süß, wie sie so heartbroken säuselt. Es riecht fein nach Seife, weil überall Fußbäder rumstehen, in die man seine Zehen hängen darf. Schuhe musste man eh ausziehen. Nett bei Mary. Mhm.
//fs
Wie Sand durch Hände
Die Kneten | Aus Dauer
// fs
Manchmal kann die Zeit schneller vergehen, als gedacht. Die Riesensanduhr, die eigentlich die Aktionsspanne von Aus Dauer abstecken
sollte, läuft aus, als eine Performerin versehentlich dagegen stößt.
Ein Glücksfall für die Aufführung. Kunstfläche und Theatersportübung
weichen einem unverhofften Dialog zwischen Akteuren und Zuschauern: „Will
noch jemand etwas sagen? Zeit wäre da.“ „Die analoge ist kaputt, aber
die digitale funktioniert ja noch.“ „Hat jemand ein Handy und kann die
Zeit stoppen, damit wir wissen, wann wir aufhören müssen?“ „Naja, das
Auto ist ja auch noch da, wenns kaputt ist.“ „Gut. Also, schaufeln wir
den Sand wieder oben rein!“
// fs
Wimmelbild mit Wirbeltieren
Daniel Hinojo | The Mammals - Die Säugetiere
Am
Anfang war das Reptil. Aus dem Reptil entwickelten sich Vögel. Andere wurden zu
Säugetieren. In der christlichen Ikonographie begegnen sich Säugetiere und
Reptilien. Adam weiß nichts von seinem Körper. Eva und die Schlange wissen
genau. Eine Nonne, Kunstmäzenin und gewillt ihre Hüllen niemals fallen
zulassen, präsentiert „in this great hall oft the avant-garde“ ihren neusten
Fund: Das Gemälde „The Mammals“. Auf der Bühne entfaltet sich ein Wimmelbild,
bei dem den Betrachtern die Augen übergehen mögen vor Schönheit und
Skurrilität. Eine Mutter beobachtet ihr spielendes Baby. Eine Frau räkelt sich
lasziv. Eine andere übt Joga. Ein Mann verfängt sich in seinem Klappstuhl. Ein
Osteopath behandelt einen Körper. Ein Junge und sein Vater bauen eine
Riesenangel. Bis das Bild erlischt. Als letzter verlässt ein Hund die Bühne,
treuester Freund des höchstentwickelten Säugetiers.
//fs
Samstag, 22. Februar 2014
Let’s talk about money
Geld ist geprägte Freiheit. Geld kann Leben nicht kaufen.
Geld stinkt nicht. Geld ist eine Fiktion. Über Geld zu reden kann uferlos sein.
Die Mitglieder der Spielzeitgruppe 12/13 des Freien Theaters Tempus fugit in
Lörrach haben ein Spielfeld entwickelt, auf dem sie ihren persönlichen Kampf
gegen das Scheitern am Umgang mit dem Geld austragen, die Utopie einer
geldlosen Welt erproben können. Die Theaterpädagogen Benjamin Böck und Laura Jacob
suchten gemeinsam mit der Gruppe nach einer Form, in der auch mit Halbwissen
agiert werden kann: „Bei den ersten Arbeitstreffen zu Money Honey haben wir uns
in tausend Fragen verstrickt, beispielsweise was die gängige Konsumkritik
angeht.“ Gegen erhobene Zeigefinger haben sie einen Moralbuzzer eingeführt. Nun freut sich die Gruppe darauf, sich beim 100° wiederzutreffen: Seit der letzten
Spielzeit, haben sich die am Stück beteiligten Praktikantinnen und Praktikanten,
die die Multiplikatorenausbildung bei Tempus fugit absolviert haben, in alle
Winde verstreut.
Samstag, 17 Uhr
Ballhaus Ost
Luftikuss
Svetlana Schwin | Der Kuss
Der Titel der Soloperformance „Der Kuss“ schürt Ängste oder
Hoffnungen. Die werden am Einlass befeuert werden: Ob man einen Kaugummi oder Tic
Tac konsumieren wolle. Ja, danke, nimmt man lieber mal. Alle drücken sich an der
Wand herum, Tanzstundenbenehmen. Die Performerin sitzt in der Mitte im Dunklen,
beleuchtet mit einem Spiegel kreisrund ihren Mund. Der macht so, als sei er ein
unabhängiges Wesen, ein kleiner Mond oder wabernde Masse, die sich ihres Aggregatszustands
nicht sicher ist, Tor zur Außenwelt für kleine Leidenschaftsseufzer. So also sieht
knutschen aus, wenn niemand am anderen Zungenende hängt! Die Dielen des
Ballhauses knarzen, bei jedem Geräusch vermutet man hinterrücks den Angriff. Er
bleibt aus.
//fs
Freitag, 21. Februar 2014
Ein bisschen mehr Empathie, bitte!
Normalerweise coacht Horst
Gronke Teams in Organisationen und Wirtschaftsunternehmen. Für das Stück COSMOS-1
von Citsaug hat sich der Kommunikations- und Argumentationstrainer mit drei
Berliner Performern zum Sokratischen Gespräch zusammengesetzt. Zeitgleich hat sein
spanischer Kollege Vander Lemes mit drei Performern aus Barcelona gearbeitet.
Beide Gruppen aus Nord und Süd kommen nun zusammen, um auf der Bühne zu
verhandeln, wann der Punkt gekommen ist, zu sagen: Jetzt reicht’s!
100WORT: Braucht
Europa mehr Empathie?
Horst Gronke: Wir müssen dringend von dieser Form der
Debatte wegkommen, bei der immer nur Pro- und Kontraargumente diskutiert werden
und kein Raum für direkte Begegnungen gelassen wird. Im Gespräch gemeinsam
etwas zu untersuchen, Nähe und Distanz auszuloten, trägt mehr zur Verständigung
bei, als vorgefertigte Meinungen gegeneinander abzustellen.
Und das Sokratische
Gespräch wäre eine geeignete Form dafür?
Das Sokratische Gespräch ist in gewissem Sinne
nachhaltiger. Es geht um eine philosophieorientierte Vertiefung, die eine Bewusstseinsänderung
zur Folge hat und aus der neue Handlungsmuster gewonnen werden können.
Gibt die
Gesprächsführung auch die Dramaturgie des Stückes vor?
Genau. Es funktioniert nach dem sogenannten
Sanduhrmodell. Oben, wo das Glas ganz gerade verläuft, formuliert die Gruppe
ihre Fragestellung. Bei der Engstelle konzentrieren sich alle auf konkrete
Erfahrungsbeispiele aus dem Teilnehmerkreis und arbeiten in der Zuspitzung das
Wesentliche des Beispiels heraus. In der unteren Hälfte der Sanduhr wird es
wieder allgemeiner, philosophischer. Dann geht es darum, welche allgemeinen
Maßstäbe oder Werte das konkrete Handeln leiten.
War es sehr
anders für Sie, mit Theatermachern zu arbeiten?
Insbesondere für die
Performer war es neu, in dieser Struktur zu proben. Idee war es, im Probenprozess nicht wie üblich aus einer Vielzahl von spontanen Ideen ein Stück zu kreieren, sondern an eine grundlegende philosophische Reflexion anzuknüpfen. Das Sokratische Gespräch ist eine anerkannte Methode, über die es mittlerweile auch
viel Literatur gibt. Fürs Theater ist es meines Wissens nach zum ersten Mal
Grundlage gewesen.
//fs
Citsaug
COSMOS-1
Freitag, 22 Uhr
Ballhaus Ost Saal
COSMOS-1
Freitag, 22 Uhr
Ballhaus Ost Saal
I got rid of PJ Harvey
fake is fabulous / inc / Juergen Bogle | rid of me - studies V
Dear
Performer, du hattest ja so Recht, als du mit zitternden Händen und in einem
Englisch, dem man anmerkte, dass du kein Muttersprachler bist, viel zu schnell
und verhaspelt aus einer Abhandlung über Performance vorlast: „How can we write
about disappearance?“ Ich habe keine Ahnung, wie ich deine fischartigen
Bewegungen, deine enormen weißbestrumpften Füße, die Laute aus deinem
lippenstiftverschmierten Mund, deinen weichen Körper, mit dem du, manchmal
seltsam auf den Punkt, manchmal daneben, PJ Harveys Videos und Liveauftritte
reenacted hast, in 100WORTe bannen soll. Ich war genervt, ich war fasziniert. Festhalten
kann ich dich nicht. I got rid of you.
//fs
Dear
Performer, du hattest ja so Recht, als du mit zitternden Händen und in einem
Englisch, dem man anmerkte, dass du kein Muttersprachler bist, viel zu schnell
und verhaspelt aus einer Abhandlung über Performance vorlast: „How can we write
about disappearance?“ Ich habe keine Ahnung, wie ich deine fischartigen
Bewegungen, deine enormen weißbestrumpften Füße, die Laute aus deinem
lippenstiftverschmierten Mund, deinen weichen Körper, mit dem du, manchmal
seltsam auf den Punkt, manchmal daneben, PJ Harveys Videos und Liveauftritte
reenacted hast, in 100WORTe bannen soll. Ich war genervt, ich war fasziniert. Festhalten
kann ich dich nicht. I got rid of you. //fs
Mein Haar und ich
Empa Young | Ihr Haar ist das Hässlichste an ihr
12 haarbasierte
Fragen, drei Kategorien, 10 Sekunden Entscheidungsspielraum bis der Gong
ertönt, der Sensor die Daten erfasst. Zuschauer werden zu Versuchsteilnehmern, positionieren
sich innerhalb der Leuchtfelder. Das Nachdenken über das eigene Haupt- und
Sonstwohaar triggert Erinnerungen, entblößt Überzeugungen. Werden mir durch
meine Frisur Persönlichkeitsstrukturen zugeschrieben? Was halte ich von grauen
Haaren? Bin ich nur mit Schambewuchs ernstzunehmende Erwachsene? Gegenseitige Versuchskaninchenfellbetrachtungen, intime Einsichten, Blickwechsel. Die eingespielten
O-Ton-Antworten scheinen aus den Köpfen der anderen zu steigen. Am Ende
Zeichenstunde. Die perfekt behaarten PerformerInnen bleiben Papierimaginationen,
erscheinen nicht auf der Probebühne, um Studienauswertungen zu liefern, belassen
das Spiel bei einer kurzweiligen Beschäftigung mit dem, was da auf uns wächst.
//fs
Donnerstag, 20. Februar 2014
Wie viele Großmütter hast du?
Meret Kiderlen
präsentiert beim 100° mit der Lecture-Performance Meine drei Großmütter das
vierte Projekt des Archivs der Flüchtigen Dinge. Wir haben mit ihr gesprochen.
1OOWORT: Archiv und
Flüchtigkeit, Archiv und Theater: das klingt für mich nach Gegensätzen…
Meret Kiderlen: Wenn
man etwas archivieren will, schreibt man es auch fest. Man nimmt ihm das Lebendige.
Dabei steckt in den Dingen, die man in einem Archiv bewahren will, zum Beispiel
in den Erinnerungen an die oder von den Großmüttern auch immer etwas
Flüchtiges, das sich weiterentwickelt, nie bleibt, was es ist. Das Theater ist
ja auch immer eine flüchtige Erscheinung und kam uns deshalb als der geeignete
Ort vor, um diese ständige Weiterentwicklung der Dinge zuzulassen, sie
festzuhalten und gleichzeitig als lebendige Phänomene zu belassen.
Wie gestaltet sich
eure Arbeit als Archivare?
Wir sind kein festes Kollektiv, sondern eher ein Kern an
Leuten, die in unterschiedlichen Konstellationen zu den einzelnen Projekten hinzustoßen.
Idee ist es, einen Archivaufbau jeweils so zu verdichten, dass er zum nächsten
Projekt führt.
Deine
Lecture-Performance Meine drei Großmütter basiert auf einem O-Ton eines
Interviews mit deiner Großmutter, den ihr auch schon im zweiten Aufbau und der
dritten Inszenierung verwendet habt.
Der O-Ton ist wie die Partitur des Stücks. Meine Großmutter
hat versucht, auf meine Fragen zu antworten. Weil sie an Alzheimer erkrankt ist,
hat das nicht richtig geklappt. Sie hat ihre Erzählung immer wieder abgebrochen
und von vorne angefangen, ihr Erzählen verändert. Die Worte, die sie dabei
verwendet hat, waren nicht die, die eigentlich für die Erzählung vorgesehen
waren. Sehr traurig, aber auch unheimlich poetisch. Nach diesem Prinzip des
Versuchens und Scheiterns funktioniert auch die Lecture-Performance.
Geht es also mehr um
das Vergessen als ums Erinnern?
Um beides. Ich würde sagen, der O-Ton meiner Großmutter ist
einfach nur eine Extremform davon, wie wir immer erinnern. Wir erzählen Dinge
ja auch nie ganz gleich und trotzdem greifen wir immer auf Muster zurück, die
wir uns selbst gesetzt haben. Hinter diesen Mustern ist die eigentliche
Erinnerung oft gar nicht mehr richtig da.
//fs
Archiv der flüchtigen Dinge #4
Meine drei Großmütter
Donnerstag, 20 Uhr
HAU2 Foyer
Mittwoch, 19. Februar 2014
As long as I know how to play I know I will survive. Regelwerk einer Festivaldebütantin
Das 100° muss grauenhaft sein! Der Vorhof der Tausendmöglichkeitenhölle,
die Beihilfe zum Suizid für Entscheidungsschwache. Survival of the Fittest, haucht die freie Theaterszene heiß und
unheilvoll in meinen 100°-Debütantinnen-Nacken, und ich weiß nicht, was mir
mehr Angst macht: Der schirokkoartige Luftstrom, der Überforderung und
Wettbewerb verheißt und das Wasser in meinem Körper zum Sieden bringt, oder die
Unwissenheit darüber, was „die aus dem Off“ schon wieder mit mir vorhaben. Ich schwitze,
brauche dringend (bis morgen!) eine Strategie und wühle mich manisch durch alle
1OOWORT-Einträge meiner bloggenden Vorväter und -mütter. Aus den Fundstücken bastele
ich folgendes Regelwerk, das ich, während ich mit Birkenzweigen mein glühendes
Fleisch geißele, wie ein Mantra vor mich hinmurmele:
§1 Auftritte und Abgänge: Never just in time! Performances
stets nach Vorstellungsbeginn aufsuchen, vor dem Applaus wieder verlassen, nächste
crashen. Bei Langeweile sofort raus. Heißt für andere: Bestimmt wichtig, erlauchtes
Jurymitglied, ehrenwerte Kuratorin, junger aufstrebender Regisseur. Gedanken an
Vergleich mit Bildzeitungsschlagzeilenlektüre in der Kassenschlange
abschütteln, lieber von der Würdigung der besonderen VIP-Aura durch ein Foto von Henrike Iglesias oder die Zerstörung meines ganz persönlichen
Lieblingssongs durch Richi Rich träumen.
§2 Wahl der Unterwäsche angesichts der Unmöglichkeit
eines Wechsels während nicht vorhandener Programmlücken, bei gleichzeitiger
Wahrscheinlichkeit von Übergriffen auf meinen phänomenalen Zuschauerkörper in
Zeiten des allumfassenden Wunsches nach Überschreitung der Grenze zwischen
Bühne und Zuschauerraum unter Zuhilfenahme aller vier Elemente: die ungeblümte,
nichtweiße, comicapplikationslose, intransparente, möglichst zusammenpassende,
gut sitzende, also weder einschneidende, noch von Oma als ordentlicher
Schlüpfer betitelte, lochfreie. (Ähnliches gilt für Socken respektive
Strumpfhosen.)
§3 Unter Androhung des Nachsitzens auf Peters und Pauls
höchstliegender Schwitzstubenpritsche zu vermeidende Fragen im WAU und
an den Spielstättenbars: Sag mal, Performerbody, magst du mich von deiner
wolf-of-wall-street-reifen Künstlergage nicht mal zu nem Bier einladen? / Und – rentenversichert? / Geile Schafskopfmaske – was wolltest du mir eigentlich
damit sagen?
§4 Premierensekt/Nichtpremierensekt: Der erste
richtet auf. Der zweite hält konstant. Und so fort.
§5 Rückgriff auf Übergangsrituale, wissenschaftlich
dafür bekannt, noch jedes krisengeschüttelte Individuum in den Schoß der
Zivilisation zurückgeführt zu haben. Hier: Shuttlebusfahren unter Inkaufnahme
bzw. Billigung der gedanklichen Echolalie einschlägiger Zeilen aus den
Demobändern. Beichtstuhlbesuche beim Klub der Kavaliersdelikte.
Unterbewusstseinskritzeleien an den vorgesehen Stellen im Programmheft.
§6 Urteil: Endlich mal selber „Dschüri“ sein. Gnadenlos
für den Publikumspreis abstimmen. Winterolympiadenmentalität ablegen. Eher à la
Wolfgang Joop: „Du bist ein Performer, der besser zu Hause aufgehoben ist.“
//fs
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